Real User Experience - Die Funktionen des passiven Ansatzes im Detail

In der neuen Version wurde die End User Experience-Funktion in NetEye um zahlreiche Features für den passiven Ansatz erweiert. So wurden neue Key Performance Indicators eingefügt, um zwischen Up- und down-Stream unterscheiden zu können. Auch im Bereich Performance Monitoring und der Auswertung von Trendanalysen sind zahlreiche Features verbessert oder neu entwickelt worden. Im Folgenden eine Übersicht der wesentlichen Charakteristika:

Application Performance Monitoring

  • Automatische Messung der Baseline für jeden einzelnen Service, für jede Applikation, Netzwerkumgebung, Client oder Cloud-Service-Anwendung
  • Autodiscovery-Kontrolle der Applikationen mit der Möglichkeit, diese in Gruppen zusammenzufassen
  • Aggregierungsmöglichkeit der Netzwerke auf geografischer Basis
  • Bei Abweichungen generiert das System einen Hinweis und gibt Auskunft, ob die Unregelmäßigkeit mit dem Netzwerk oder der Applikation zusammenhängt

Performanceanalyse über definierte Key Performance Indicators

  • Das Überschreiten von Schwellwerten kann an definierten Key Performance Metrics festgemacht werden und stellt den Startpunkt der weiteren Analyse für die Netzwerkspezialisten und Applikationsexperten dar. Als Key Performance Metrics stehen u.a. folgende vorkonfigurierte Kriterien zur Verfügung: Application Server Latenz, Server Netzwerk-Latenz, Client Netzwerk-Latenz, Client Page Ladezeit, Transmitted Packets, TCP Retransmissions, TCP Fragmented, Transmitted Bytes etc.

  • Grafische Visualisierung der Latenzzeiten für Applikationen, Netzwerkgruppen, Subnet oder Client
  • Darstellung der Anwenderanfragen auf Basis von geografischen Anzeigen mit Möglichkeit, die Details der Transaktionen einzusehen
  • Visualisierung der Services mit entsprechender KPI-Zuordnung
  • Statistische Auswertungsmöglichkeit aller Services mit Anzeige exakter Daten hinsichtlich Protokolle, Socket Terminator, http Returned Codes, MIME Typologien, Browserversionen, Betriebssysteme, genutzte Endgeräte, Client Transfer Encoding, Client Content Encoding, Server Transfer Encoding, Server Content Encoding, HTTP Authorisierungen, Servertypologie
  • Möglichkeit, die Statistiken bis auf jede einzelne Transkationen einzusehen
  • Exakte Filtermöglichkeit für die Definition der zu analysierenden Transaktion nach definierten Zeiträumen auf Basis von Netzwerk, Applikationen, Gruppen von Applikationen, Clients etc.

Statistiken und langfristige Trendanalysen

  • Grafische Baseline-Anzeige für definierte Zeitrahmen (letzte Stunde, auf Wochenbasis, nach Monat, Jahr)
  • Detaillierte Anzeige von Latenzzeiten u.a. mit Bezug auf Applikation, Server- und Client-Dienst, http-Sessions oder transferiertes Volumen
  • Detaillierte Reports, die auf Basis bestehender KPI´s laufende Verbesserungen der IT-Leistungen mit entsprechenden Schwellwert-Optimierungen ermöglichen. Auf dieser Basis ist es beispielsweise möglich, definierte Kategorien über optimal und weniger optimal laufenden Applikationen zu erstellen und diese einem priorisierten Analyseverhalten zu unterziehen
  • Möglichkeit, "Trend"-Beobachungen auf mittel- und langfristigen Zeitfenstern zu generieren
 
 
 
 
 
 
 
 
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