Höchste Performancequalität aus Sicht des Anwenders

Der passive Real User Experience Ansatz in NetEye

Auch wenn die Überwachung von Netzwerk, Applikationen und Serverlandschaften noch so lückenlos und umfassend angelegt ist, immer wieder kommt es vor, dass die Erfahrung des Endbenutzers eine ganz andere Realität wiedergibt.

Der passive End-User-Experience-Ansatz in NetEye ermöglicht die funktionale Überwachung und Sicherstellung aller IT-gestützten Geschäftsprozesse stellt laufend die Qualität der genutzten Services sicher, ausgehend von einer horizontalen Messung der Auslieferungsperformance aus dem Blickwinkel des Anwenders.

Eine Besonderheit ist die Einfachheit in der Implementierung durch die Nutzung einer gesonderten Appliance mit einem vorinstallierten ntop-Paket als passiven Ermittler der Daten. Die Integration der von Luca Deri entwickelten Probe-Software mit NetEye ermöglicht es, durch intelligente Aggregationen selbst zu erkennen, wo die Performance einzelner Services einwandfrei und wo sie mangelhaft ist. Dafür wird ein periodischer Überwachungsprozess des Netzwerkes auf Client-, Server- und Applikationsseite für jede Anwenderanfrage angestoßen. Für Systemadministratoren steht hierfür also ein sofort einsetzbares Standardpaket zur Verfügung, das innovative Funktionen, einfach zu bewerkstelligende Anpassungen und einen umfänglichen Support liefert, ohne mit komplexen Lizenzmodellen in der Anschaffung aufzuwarten oder aufgrund der Komplexität der Lösung lange Schulungs- und Einführungsaufwände vorauszusetzen.

Real User Experience: Die Charakteristika eines passiven Monitorings

  • Durch intelligente Aggregation wird erkannt, wo die Performance einzelner Services einwandfrei und wo sie mangelhaft ist. Dafür wird für jede Anwenderanfrage ein periodischer Überwachungsprozess des Netzwerkes auf Client-, Server- und Applikationsseite angestoßen. Engpässe werden sichtbar, indem die Abfrage regelmäßig mit einer automatisch ermittelten Mindestqualität abgeglichen wird.
  • Durch den Open Source-Charakter der Lösung wird die Performancekontrolle dabei zu überschaubaren Kosten durch objektive Zahlen bis auf Anwenderebene ermittelt. Unser Angebot sichert somit einen überprüfbaren und sicheren Maßstab für die Servicequalität der IT-Abteilung selbst wie auch für die vertragliche Nachvollziehbarkeit mit Lieferanten. Gerade für mittelständische Unternehmen stellt dies eine überschaubare und kostentransparente Alternative zu vergleichbaren proprietären Systemen dar.
  • Die Qualität des Antwortverhaltens einer Applikation wird nicht mehr ausschließlich durch das subjektive Empfinden des Benutzers bewertet. Sie wird durch objektive Zahlen ermittelt und garantiert zu überschaubaren Investitionen ein angemessenes Qualitätsniveau auch für Dienste, die als Cloud-Service bei unterschiedlichen Lieferanten genutzt werden.
  • Client Sessions werden exakt nach Zeitachsen visualisiert. Eine exakte Synchronisierung der Timeline für jede Abfrage wird dabei sequentiell dargestellt.
  • Eine Besonderheit unseres Ansatzes ist nicht zuletzt die Einfachheit in der Implementierung durch die Nutzung einer gesonderten Appliance mit einem vorinstallierten ntop-Paket als passiven Ermittler der Daten.

  • Der dadurch entstehende Mehrwert für Ihr Business: Wir machen die „gefühlte“ Performancequalität durch den Nutzer quantitativ nachvollziehbar und schaffen die Voraussetzung für eine verbesserte Arbeitsproduktivität der einzelnen Mitarbeiter.

Statistik und Machine Learning Methoden für RUE

Im Cloud-Zeitalter ist die erfolgreiche Optimierung der Real User Experience (RUE) von zentraler Bedeutung. End User erwarten, dass Programme unabhängig von Zeit, Ort und Gerät problemlos laufen. Deshalb basieren Application Performance Monitoring (APM) Ansätze meist auf Performance-Metriken echter Nutzer. Andererseits spielt Netzwerk Performance Monitoring (NPM) eine zunehmende Rolle, wenn es darum geht, zu verstehen wie ein Programm über das Netzwerk funktioniert, und welche potentiellen Auswirkungen Netzwerk- oder Serverprobleme auf die Application-Performance haben – man spricht von Application-Aware Network Performance Monitoring (ANPM).
 
In den vergangenen Monaten haben wir verschiedene Machine Learning und Statistik Methoden untersucht, die sich eignen die von NetEye RUE gemessenen Performance Metriken bestmöglich zu analysieren und es erlauben neue Erkenntnisse zu extrahieren.

Details zur Studie finden Sie:

In Linie mit einem ITIL-konformen Service-Standard

SERVICE STRATEGY

  • Demand Management - Unsere Lösung analysiert exakt die Anzahl und die Frequenz von einzelnen Endanwender-Zugriffen auf verschiedensten Diensten und kann mögliche Performanceproblematiken sofort erkennen. Damit sind sowohl Verbesserungen in der Ressourcenplanung als auch in der Evaluierung bestehender oder eventueller neuer Service-Richtlinien gegeben.

SERVICE DESIGN

  • Service Level Management - Durch das End User Experience-Modul lässt sich für jeden Arbeitsplatz und jede Applikation exakt feststellen, ob die Qualitätsvorgaben eingehalten wurden bzw. die Auslieferungsqualität den Service Level Agreements entsprechen.
  • Capacity Management - Der Ansatz ermöglicht auf einfache Art und Weise zu erkennen, wo die Performance für einzelne Services einwandfrei läuft und wo sie mangelhaft ist. Engpässe können durch eine automatisch definierte Mindestqualität ermittelt werden, die in regelmäßigen Abständen abgeglichen wird. Alle relevanten Services und Anwendungen werden in den Kontrollprozess miteingebunden. Letztendlich ermöglicht dies eine exaktere Erkennung von Engpässen und damit einen optimaleren Einsatz der IT-Ressourcen für die Aufrechterhaltung der vereinbarten Service-Levels.
  • Supplier Management - Durch eine Reihe an vorkonfigurierten Key Performance Indicators können bestehende Verträge / Vereinbarungen exakt auf individuelle Bedürfnisse und Businessanforderungen angepasst werden (Service Level Requirement / Service Level Agreement)
  • Availability Management - Der End User Experience-Ansatz berücksichtigt über ein integriertes ITSM-Konzept den einwandfreien Betrieb aller genutzten Services. Die Verfügbarkeit der Anwendungen orientiert sich dabei an ein standardisiertes und service-orientiertes IT-Service Management auch auf Endanwender-Ebene.

SERVICE TRANSITION

  • Change Management - Unser Ansatz orientiert sich an ITSM-Standards und ist nach ITIL-Richtlinien konzipiert. Dies garantiert die Sicherstellung eines Änderungsmanagements anhand standardisierter Methoden und Verfahren mit Berücksichtigung einer laufenden Einbindung neuer Services und Anwendungen, die in den End-Anwender-Überwachungsprozess integriert werden.
  • Release und Deployment Management - Die Lösung ermöglicht die sofortige Erkennung von Auswirkungen neuer Applikations-Releases auf eventuelle Leistungsengpässe oder -problematiken.

SERVICE OPERATION

  • Service Operation - Detaillierte Informationen über Nutzer- und Anwendungsverhalten in Zusammenhang mit der Priorisierung kritischer oder "gefühlter" Anwendungen ermöglichen eine rasche und zielgenaue Einsatzmöglichkeit bei möglichen Incidents und sich abzeichnenden Problemfällen. IT-Services können dadurch effektiver und effizienter erbracht werden.

CONTINUAL SERVICE IMPROVEMENT

  • Continual Service Improvement - Unser Real User Experience-Ansatz ermöglicht eine nachhaltige Garantie höchster Service Levels. Durch die laufenden Evaluierung und Analyse der KPI-Vorgaben mit dem tatsächlichen User-Verhalten können mögliche Probleme und Zwischenfälle proaktiv erkannt und die Qualität des laufenden IT-Betriebes kontinuierlich verbessert werden.

Die Funktionen im Überblick

  • Visualisierung sämtlicher Leistungslevels, unterteilt in Netzwerk, Netzwerkgruppen, Anwendungen oder Anwendungsgruppen
  • Automatisierte Alert-Generierung im Falle einer Abweichung vordefinierter KPIs
  • Gezielte Lokalisierung von Leistungsproblemen und Zuordnung zum entsprechenden Service / der entsprechenden Anwendung / dem genutzten Cloud-Dienst
  • Priorisierung der Performanceengpässe in Bezug auf Quantität der Anwendungsfälle und Impact auf das operative Business
  • Laufende Sicherstellung der Einhaltung der vereinbarten Service Levels
  • Umfassende Reports zu den überwachten Diensten und Applikationsgruppen

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