Geschäftsrelevante Indikatoren von IT-Services erkennen und überwachen: NetEye 3.9 ab sofort verfügbar

(17. Januar 2017)

NetEye, die IT-System-Management-Lösung von Würth Phoenix, wurde in der aktuellen Version 3.9 veröffentlicht. Zu den wichtigsten Neuerungen zählt das Business Service Monitoring, das nun die Zusammenhänge zwischen IT-Problemen und Geschäftsprozessen noch transparenter  macht.

Die Analyse aller IT-Leistungsdaten wurde durch die Integration der Datenquellen InfluxDB und Grafana realisiert.

Mit dem neuen NetEye-Release optimiert Würth Phoenix sein IT-System Management Angebot dahingehend, dass die IT eine klare Sicht auf die unternehmensrelevanten Indikatoren des IT-Betriebs hat. Dabei nimmt das Business Service Monitoring eine zentrale Rolle ein. Es schafft die Verbindung zwischen den einzelnen Komponenten der IT-Infrastruktur und den darüber liegenden geschäftskritischen IT-Diensten. In NetEye erfolgt die Verfügbarkeitsberechnung der Business Services aufgrund der Monitoring-Daten der zugrundeliegenden Dienste und Komponenten.

Alle potenziellen Probleme innerhalb einer Komponentenkette werden aggregiert und in ihrem Gesamteffekt bewertet. Schließlich können kleinere Probleme der einzelnen Komponenten in der Summe große Auswirkungen auf die Qualität des Business Services haben. Für die Administratoren ist es deswegen wichtig, die an einem bestimmten Business Service beteiligten Komponenten gemeinsam zu betrachten und mögliche Effekte End-to-End zu erkennen.

Neue Datenarchitektur

Durch eine neue Datenarchitektur in NetEye 3.9 ist es nun auch ohne große Aufwände möglich, Änderungen an den Business Services zu versionieren. So können historische Verfügbarkeitsdaten zur Berechnung der SLA-Erfüllung bei abgeänderten Business Services herangezogen werden.

Grafische Analyse des IT-Betriebs vereinfacht Überwachung

Seit dem Release von NetEye 3.8 konnten InfluxDB und Grafana auf Kundenwunsch in NetEye aktiviert werden. Mit NetEye 3.9 ist die zentralisierte Abbildung aller gesammelten Leistungsdaten durch die Integration von InfluxDB und Grafana nun standardmäßig für alle NetEye-Kunden verfügbar. Die Barriere zwischen den verschiedenen Datenbeständen wird aufgebrochen, indem die Informationen in einer einheitlichen Zeitreihendatenbank abgelegt werden. Der Vorteil dabei ist, dass eine Vielzahl von Performance-Daten verschiedener Systeme grafisch dargestellt und ausgewertet werden kann.

Die zeitorientierte Abbildung der Leistungsdaten übernimmt die Datenbank InfluxDB. Die Daten können in NetEye nun mit verschiedenen Auflösungen und Vorhaltezeiten abgelegt werden. Für die grafische Darstellung liefert Grafana das Frontend, über welches die Suchanfragen vordefiniert und die entsprechenden Grafiken generiert werden. Die Integration von InfluxDB und Grafana ist für die Erkennung von Trends innerhalb großer Datenmengen konzipiert. Die leistungsstarke Datenbank stellt Daten innerhalb von Millisekunden nach deren Erfassung zur Verfügung, wodurch sie Analysen in Echtzeit ermöglicht. Durch den Vergleich historischer Daten können Muster, Trends, Abweichungen und Entwicklungen erkannt werden.

Applikationsverfügbarkeit testen, Windows-Server einfacher monitoren

Auch in vielen Details wurde NetEye im aktuellen Release 3.9 weiter verbessert. Dazu zählen unter anderem die einfachere Verwaltung der Shutdown-Befehle über ein grafisches Frontend oder die vereinfachte Installation der End-to-End-Monitoring-Lösung Alyvix durch die Administratoren selbst. Alyvix ist eine maßgeblich von Würth Phoenix unterstützte Open-Source-Software, welche die Verfügbarkeit von Applikationen testet und die Anwendungs-Performance misst. Die gesammelten Performance-Daten können in NetEye grafisch dargestellt werden. Die Lösung wird primär dafür eingesetzt, um die tatsächliche Benutzererfahrung auf geschäftskritischen Applikationen kontinuierlich und an verschiedenen Standorten zu messen.

Zudem wurden die Profile für das Standard-Monitoring für Windows-Server optimiert. Die Darstellung der Monitoring-Ergebnisse ist nun mittels NagMap übersichtlicher gestaltet, indem Geräte automatisch zu geografischen Clustern zusammengefasst werden. Und der Import virtueller Maschinen aus VMware-Infrastrukturen kann mit NetEye 3.9 automatisiert erfolgen.

Eine ausführliche Zusammenstellung aller Neuerungen von NetEye 3.9 steht in den Release-Notes als PDF im entsprechenden Blog zur Verfügung: http://www.neteye-blog.com/de/2017/01/neteye-3-9-ist-ab-sofort-verfuegbar/ 

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